Retten wir das Haus des Gastes!
 
Das historische Sanatoriumsgebäude von 1905 ist vom Abriss bedroht...

Externer Kompromissvorschlag

Die Gemeinde hat erwartungsgemäß am 11. Dezember 2023 unser Bürgerbegehren und den externen Kompromissvorschlag abgelehnt. Es wird also einen Bürgerentscheid am 11. Februar 2024 mit einer zusätzlichen Frage der Gemeindevertretung geben. Der Dokumentation halber bleiben die Informationen zum Kompromiss auf dieser Seite online. Ausserdem kann man sich so ein Bild machen, wie das sanierte Kernhaus ohne die Anbauten von innen gestaltet werden könnte, wenn die Bürger/innen von Nebel, Süddorf und Steenodde sich für den Bürgerentscheid entscheiden.

Der Kompromiss von Bertzbach Architekten.

Wir haben vor einiger Zeit einen externen Kompromissvorschlag von „Bertzbach Architekten“ erhalten. Dieser kam – auch für uns – überraschend von unserer Mitstreiterin Thurid Pörksen. Die Architektin Suse Bertzbach hat den Entwurf ohne unseren Auftrag ausgearbeitet.

Das Büro Bertzbach Architekten ist auf Bauen im Bestand spezialisiert ist und kann viel Erfahrung mit Bauten auf Nordseeinseln vorweisen.

Nach eingehender Prüfung unsererseits können wir diesen Vorschlag akzeptieren. Wenn die Gemeindevertretung den Vorschlag auch akzeptiert, würde kein Bürgerentscheid nötig werden.

Thurid Pörksen hat diesen Vorschlag in der Zwischenzeit einigen Gemeindevertretern vorgestellt. Wir haben mit der Veröffentlichung auf unserer Webseite gewartet, bis dieser Kompromissvorschlag bei allen Gemeindevertretern angekommen ist.

Unser Bürgerbegehren ging davon aus, das die Anbauten nicht erhaltungswürdig sind. Nach der von uns beauftragten gutachterlichen Stellungnahme sind die Anbauten aber sanierbar, was auch der Auffassung der Achitektin Suse Bertzbach entspricht.

Wir würden bei diesem Kompromiss auf den Abriss der Anbauten verzichten und diese mit dem Haupthaus sanieren. Damit wäre ein Anbau überflüssig.

Die Barrierefreiheit und der Brandschutz, sowie ein Fahrstuhl bis in die oberen Stockwerke wären möglich. Da dann im Bestand gebaut wird, sind Küstenschutzmaßnahmen nicht so teuer wie bei Neubauten. Eine neue Heizanlage mit regenerativen Quellen (Wärmepumpe) wäre bei einer Kernsanierung auch möglich.

Fördermittel für eine energetische Sanierung wird der Förderscout des Kreises sicher finden.

Der Vorschlag wäre auch günstiger, da der Pavillon und weitere Extrabauten in der früheren Umbauplanung entfallen. Da das Geld für die Gemeindevertretung im Vordergrund der Entscheidung steht, bitten wir die Gemeindevertretung um eine Prüfung. Da das auf der Sitzung am 11. Dezember nicht erfolgen kann, sind wir auch damit einverstanden, wenn die weiteren Tagesordnungspunkte nach der Vorstellung auf eine weitere Sitzung verschoben werden.

Der Kompromiss Vorschlag ist nicht in Stein gemeißelt. Er kann auch noch variiert werden.

Für Transparenz in der Öffentlichkeit stellen wir hier die Grundlagen der Kostenschätzungen zusammen: